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Mobilisieren für die Pistenverlängerungen

Am 3. März stimmen die Zürcherinnen und Zürcher über die Pistenverlängerungen am Flughafen Zürich ab. Warum ein Ja zu dem Vorhaben wichtig ist.


Das Stimmmaterial für die Abstimmungen vom 3. März ist bei den Zürcherinnen und Zürchern eingetroffen. Aufgrund der Brisanz der Vorlagen wird ein hohe Stimmbeteiligung erwartet. Rivedia.com und das Komitee Weltoffenes Zürich, dessen Geschäftsführung wir ausüben, engagieren sich aus Überzeugung für eine Annahme der Vorlage. Gerne zeigen wir anbei auf, wie Sie unterstützen können und warum die Pistenverlängerungen wichtig sind.

Die Pistenverlängerungen am Flughafen Zürich bringt mehrfache Vorteile.


Die Mobilisierung ist entscheidend. Helfen Sie mit, weitere Befürworterinnen und Befürworter der Pistenverlängerungen an die Urnen zu bewegen. Dazu hat «Pro Flughafen», der Absender der Kampagne, auf seiner Webseite einige Möglichkeiten eingerichtet, womit Sie Ihre Bekannten, Freundinnen und Freunde einfach und ohne Aufwand zum Abstimmen auffordern können. Hier geht es zum Mobilisierungs-Cockpit.


Folgende Kanäle können bespielt werden:

  • WhatsApp: Nachricht aufrufen und zusammen mit weiteren Informationen an Freunde versenden.

  • Facebook und Twitter: Textvorschlag und Link auf Kampagnenseite zum Teilen im eigenen Newsfeed.

  • Und selbstverständlich: Der persönliche Austausch ist und bleibt wichtig. «Stupfen» Sie Ihr Umfeld an – nicht dass vor lauter Sportferien oder Alltagsthemen der Urnengang vom 3. März vergessen geht.


Gute Gründe für die Pistenverlängerungen


Doch warum ist ein Ja zu den Pistenverlängerungen wichtig? Dafür gibt es mehrfache gute Gründe.


Die Sicherheitsmarge wird erhöht: Einerseits steht in kritischen Situationen mehr Bremsweg zur Verfügung. Andererseits wird die Zahl der Kreuzungspunkte am Boden und in der Luft reduziert. Dies fordert auch der Bundesrat und hat die Pistenverlängerungen deshalb in den Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL) aufgenommen.


Die Pünktlichkeit wird verbessert: Die regulatorisch vorgegebenen An- und Abflugkonzepte können bei schwierigen Wetterverhältnissen zuverlässiger betrieben werden. Kurzfristige und verspätungsanfällige Umstellungen der Betriebskonzepte werden reduziert.

Die verbesserte Pünktlichkeit führt zu weniger Verspätungen und weniger Flügen nach 23 Uhr. Mit anderen Worten: Alle Anwohnerinnen und Anwohner im Kanton Zürich profitieren von mehr Nachtruhe.


Laut Berechnungen der EMPA führen die Pistenverlängerungen auch zu einer Abnahme des Monitoringwerts im Zürcher Fluglärm Index (ZFI). Insgesamt nimmt die Zahl der Lärmbetroffenen also ab.


Die Pistenverlängerungen verbessern den Status Quo für alle. Von der erhöhten Sicherheitsmarge, der Pünktlichkeit und der Nachtruhe profitieren der Flughafen, die Airlines, die Passagiere und die Bevölkerung rund um den Flughafen.


Keinen Einfluss haben die Pistenverlängerungen auf die Zahl der Flugbewegungen. Diese richtet sich nach der im SIL festgeschriebenen Kapazität und ergibt sich aus dem Hauptbetriebskonzept (Nordkonzept), das von den Pistenverlängerungen nicht betroffen ist.


Die Pistenverlängerungen schaffen innerhalb des gegebenen Rahmens mehrfache Vorteile. Sie nicht zu nutzen, wäre mit Blick auf Sicherheit und Betriebsstabilität unverantwortlich. Und mit Blick auf verbesserte Pünktlichkeit, mehr Nachtruhe für alle und die Abnahme der Zahl der Lärmbetroffenen nicht nachvollziehbar.


Auch vom Nutzen der Luftfahrt reden


Vergessen geht in der Debatte leider allzuoft der Nutzen der Luftfahrt – der Fokus ist zu stark auf den Lasten. Darum sei hier betont: Ein verlässlicher Flughafen und ein funktionierender Hub mit dem Home Carrier Swiss ist ein entscheidender Standortfaktor. Die gute internationale Erreichbarkeit ist kein Luxus, sondern Basis für unseren Wohlstand. Einige Zahlen illustrieren dies: Der Flughafen Zürich generiert eine jährliche Wertschöpfung von 7 Milliarden Franken und beschäftigt rund 30'000 Menschen in 300 Unternehmen. Ins Gewicht fällt auch, das rund 40 % der wertmässigen Exporte aus der Schweiz per Luftfracht transportiert werden und jeder dritte Tourist mit dem Flugzeug in die Schweiz reist. Auch Standorte wie Luzern können «schliessen», wenn Zürich blockiert wird.


Ein Ja am 3. März zu den Pistenverlängerungen stellt sicher, dass der Flughafen langfristig verlässlich betrieben werden kann. Danke für Ihre Unterstützung.

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